für meine Kinder  
   
     
   
   
 
 
 
 
         
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                                            Thomas Alteck

An das Jugendamt Böblingen
Außenstelle Sindelfingen
z. Hd. Fr. Müller-Teuber
Bahnhofstr. 14
W-7032 SINDELFINGEN

                                                17.1.93

 

Sehr geehrte Frau Müller-Teuber,

ich unternehme heute einen letzten Versuch Hilfe für meine Kinder vom Kreisjugendamt zu bekommen. Vorab kann ich nicht umhin auch Ihren letzten Bericht vom 22.12. letzten Jahres auf das schärfste zu kritisieren.

Sie schreiben: "Sonstige Kontakte bzw. Gespräche zwischen Herrn Alteck und dem Kreisjugendamt fanden seit Herbst [15.9.92] nicht statt."

Das ist nicht wahr!

Ich habe Sie mit einem Brief vom 28.10.92 in Kenntnis gesetzt, dass Anna - nach Angaben meiner Frau - mittlerweile stiehlt, und ich habe Sie am Dienstag, den 15. Dezember telefonisch in Kenntnis gesetzt, dass meine Frau offensichtlich ohne Rücksprache mit der Schule verreist ist und damit erneut die Schulpflicht mißachtet.

Ferner schreiben Sie: "Während des Kuraufenthaltes Herr Altecks fanden zwischen Vater und Kindern einmal wöchentlich betreute Besuchskontakte im Kinderschutzbund statt" und "Mit dem Kinderschutzbund sei vereinbart, dass die Kinder ein Nicht-Treffen-Wollen am entsprechenden Tag gegenüber der Betreuungsperson verbalisieren sollten. Frau Alteck berichtete, dass den Kindern dies bewußt sei und sie sich daran halten würden."

Beide Aussagen sind falsch!

Die Treffen haben nicht regelmäßig stattgefunden. Von 20 möglichen Terminen seit August haben lediglich 8 stattgefunden. Ein einziges Mal hatten die Kinder Gelegenheit sich gegenüber der Betreuerin zu erklären. An diesem Termin erklärte Yvonne sie wolle bei mir bleiben, wohingegen meine Frau zuvor erklärt hatte, alle Kinder hätten keine Lust. Nach dieser "Blamage" hat meine Frau den Kinderschutzbund nur noch angerufen und jeweils erklärt die Kinder hätte keine Lust. Auch an die Vereinbarung keine weiteren Personen zu den Terminen mitzubringen hat sich meine Frau nicht gehalten. So hat sie z.B. Annas Freundin mitgebracht, um sodann Anna erklären zu lassen, sie wolle lieber mit der Freundin - in der bereits geplanten Weise - spielen.

Frau Müller-Teuber, mittlerweile liegt das Gutachten vor. Es bescheinigt meiner Frau geistige Gesundheit. Ich werde ab sofort nicht mehr behaupten meine Frau sei psychisch krank, aber ich tituliere sie nunmehr als das was sie wirklich ist - eine Verbrecherin. Verleumdung und seelische Kindesmißhandlung sind Verbrechen.

Die Annahme, dass meine Frau krank sei beruhte darauf, dass ich mir selbst nicht vorstellen konnte, dass eine Mutter vorsätzlich so agieren kann. Ich bitte Sie ganz ganz dringend, sich endlich von der Vorstellung zu lösen ich hätte meine Töchter missbraucht. Meine Frau lügt und verleumdet vorsätzlich und sie missbraucht auch das Jugendamt und Sie persönlich für diesen Zweck. Am schlimmsten aber ist, dass sie unsere Kinder rücksichtslos instrumentalisiert, um ihre Wut an mir auszulassen.

Aus diesem Grund steuern wir auf eine Katastrophe zu, wenn Sie weiter bei Ihrer Aussage bleiben, dass sie in Ihren Berichten die Aussagen dritter niemals zitieren, ja offenbar Dritte nicht einmal hören. Ich hätte erwartet, dass sie vor einer Stellungnahme, wie sie gerade erfolgt ist, zumindest die Bereuer des Kinderschutzbundes und die andere Seite - mich - zu den Aussagen meiner Frau hören.

Meine Frau verleumdet mich ja nicht nur indem sie sexuellen Missbrauch unterstellt. Sie hat Ihnen gegenüber geäußert, dass die Kinder Angst vor mir hätten. Diese Aussage hat sie auch gegenüber Lempp wiederholt. Die Tatsache, dass niemand bereit war das zu überprüfen hat zu dem Kindesentzug geführt. Da Lempp und Klosinski zu dieser Zeit Urlaub hatten, war ich bei Dr. Wirtz in Köln. Er hat bestätigt, dass die Kinder weder Angst noch irgendwelche Abwehrreaktionen zeigen. Auf sein Anraten habe ich die Kinder nicht sofort zurückgebracht.

Gegenüber Lempp hat meine Frau gesagt ich würde die Kinder mit "Angst und Druck" erziehen. Gegenüber Prof. Täschner sagte sie, ich hätte früher kein Interesse an den Kindern gezeigt und würde das erst jetzt - nach der Trennung - tun. Alle diese Aussagen sind infame Lügen. Es gibt mit Sicherheit niemanden aus der Nachbarschaft, Verwandtschaft oder dem Freundeskreis, der das bestätigen wird.

Sie selbst haben mit Dr. Weisbach gesprochen. Er hat Ihnen erzählt, dass meine Frau mich diffamiert hat und dabei Yvonne auf dem Schoß hatte. Er hat Ihnen erzählt, dass meine Frau nach ihrer Kur im Beisein der Kinder sagte, dass es wunderbar war ohne die Kinder und dies das einzig wahre Leben sei. Herr Dr. Weisbach wird Ihnen auch erzählt haben, wie die Kinder in diesem Moment darauf reagiert haben. Er hat Ihnen auch erzählt, dass er selbst von seinen Nachbarn darauf angesprochen wurde, dass ihnen aufgefallen sei, dass meine Frau sich während der Besuche nie mit den Kindern beschäftigt, wohingegen ich immer mit den Kindern spielen würde.

Ähnliche Aussagen würden Sie bestimmt auch von Anderen hören. Bitte informieren Sie Sich. Ich weiß, dass es unglaublich klingt, dass eine Mutter vorsätzlich so handelt wie meine Frau handelt, aber ich bin ja selbst absolut fassungslos ob dieser Dinge. Meine Mutter hat sich am vergangenen Wochenende das Leben genommen, weil sie nicht verkraftet hat, was meine Frau mit mir, vor allem aber mit den Kindern macht. Ich habe ihr nicht erklären können, warum niemand zu einer Überprüfung dieser Verleumdungen bereit ist.

Unsere Kinder werden immer auffälliger. Schon jetzt ist ihre Bindungsfähigkeit, vor allem aber das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung vielleicht für immer schwer geschädigt. Helfen Sie mir das zu beenden. Stellen Sie Sich auf die richtige Seite. Überprüfen Sie - auch wenn es gegen Ihre Überzeugung ist - meine Aussagen.

Fragen Sie nicht warum. Das Gutachten, das ich Ihnen in Kopie zusende enthält die Wahrheit. Meine Frau ist unzufrieden, zutiefst frustriert. Sie will ihre Rolle nicht, sie hat sie nicht gewollt. Sie gibt mir die Schuld und versucht mich zu strafen. Sei hat in der Vergangenheit ihren Frust an mir ausgelassen, bis dass ich mich einer anderen zugewandt habe. Dadurch noch tiefer verletzt versucht sie mich zu treffen wo immer es geht und sie weiß, dass sie mich über den Entzug der Kinder am meisten trifft.

In der Anlage schicke ich Ihnen das Gutachten und ein Manuskript, das die Vorgänge zwischen Nov '91 und Sep '92 darstellt. Bitte setzen Sie Sich damit auseinander.

Mit bestem Gruß




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