Vorwort zum Verdacht des sexuellen Missbrauchs im Sorgerechtsstreit
Sachverhalt
Im siebten Ehejahr kommt ein Paar in eine Krise. Der Mann versteht die Ansprüche seiner Frau nicht mehr. Offenbar ist ihr alles zu viel, obwohl
sie nicht berufstätig ist und eine Haushaltshilfe zum Putzen und Bügeln beschäftigt. Sie macht eine Kur. Später erfährt
man aus ihrem Tagebuch, dass sie dort träumt, ihr Mann vergewaltige die älteste Tochter. Sie schreibt auch von Stimmen, die sie hört, die
in sie hineingelegt werden.
Von alledem redet sie in den Folgemonaten während der Paartherapie nicht. Schließlich beschließt man
gemeinsam eine
vorübergehende Auszeit. Einen Tag später behauptet die Frau, der Mann habe die Töchter sexuell missbraucht. Es folgt ein
zehnjähriger Sorgerrechststreit.
Der Mann ist von Stund an ein Paria. Das Familiengericht sieht keinen Hinweis auf Missbrauch und das Berufungsgericht versagt der Frau nach
§ 1579 BGB den Unterhalt, weil sie grob unbillg gegenüber ihrem Mann gehandelt hat, wodurch er unter anderem seinen Job verlor.
Die meisten Menschen glauben der Frau, die wahnhaft vom Missbrauch überzeugt ist. Und jene, die nicht an einen Kindesmissbrauch glauben,
unterstellen dem Mann, dass er aus Rache für die erfahrene Kränkung behauptet, die Frau sei psychisch krank. Alle Beweisanträge,
die das unverantwortliche Handeln der Mutter gegenüber den drei gemeinsamen Kindern zeigen und auch ihr Tagebuch werden vom Gericht zurück
gewiesen. Stetige Umgangsverweigerung, Lügen, Verletzung der Schulpflicht und Sozialbetrug seitens der Mutter bleiben ungestraft. Die Kinder wachsen
in dem Glauben auf, dass der Vater ein Verbrecher ist und sie missbraucht hat.
Bewertung
In meiner Dokumentation sind zwei Themen miteinander verwoben. Zum Einen
"die Unterstellung eines sexuellen Missbrauchs" und zum Anderen "ein
Sorgerechtsmissbrauch".
Die Unterstellung eines sexuellen Missbrauchs ist ein erfolgreiches, wenn nicht das
erfolgreichste Mittel zur Verhinderung jeglichen Umgangs. Darüber hinaus ist es eine
wirksame Waffe im Beziehungskrieg, weil es den solchermaßen
Beschuldigten restlos erledigt - es ist Rufmord! Die Folgen sind neben der
unmittelbaren psychischen Belastung aus einer solchen Verdächtigung, Jobverlust,
Geldnot, Ausgrenzung und gesundheitliche Probleme.
Ein Mann, oder besser, jeder moderne Mensch
definiert sich heutzutage in der Regel über seinen Beruf und seine Familie.
Beides gleichzeitig zu verlieren stürzt den Menschen in eine unbeschreibliche
Identitätskrise, aus der Viele nur durch Selbsttötung herausfinden.
Möglich ist dieses nur, weil im Falle der Unterstellung eines sexuellen Missbrauchs die
Unschuldsvermutung nicht gilt. Die pure Existenz eines Kindes und damit die
theoretische Möglichkeit eines Missbrauchs ersetzen jeden Beweis.
Die Hysterie, die häufig dabei zu beobachten ist, ist nur mit der
Hexenverfolgung früherer Jahrhunderte zu vergleichen.
Mein Interesse ist aber nicht, meine
persönliche Betroffenheit in den Vordergrund zu stellen. Vielmehr habe ich
bereits in meinem Buch versucht, eine andere Haltung gegenüber dem Thema
einzunehmen.
mehr ...
Eine Antwort auf die vier Fragen der Titelseite finden sie
hier .